Begegnungsstättenarbeit

Projektziele:

  • Belebung der Projektarbeit der Gruppen der deutschen Minderheit in Polen;
  • Festigung der deutschen Kultur, Sprache und Identität;
  • Modernisierung der Projektideen;
  • Erhöhung der Motivation zur Beteiligung innerhalb der deutschen Gemeinschaft;
  • Steigendes ehrenamtliches Engagement;
  • bessere Zusammenarbeit zwischen den Generationen innerhalb der deutschen Minderheit;
  • Verbundenheit der jüngsten Generation mit den Begegnungsstätten der deutschen Minderheit;

Mögliche Projekte: thematische Ausstellungen; Referate und Vorlesungen; Begegnungen; Workshops; Konferenzen; Treffen an Feiertagen wie Allerheiligen, Tag der deutschen Einheit, Volkstrauertag, Tag der Muttersprache; Partnerschaftliche Besuche*; Publikationen (nur als Ergebnis eines Projekts); Verewigungen möglich (nur im Rahmen eines Projekts); Sportmaßnahmen, die nach einer separaten Definition zugestimmt werden können**

Die Zuwendung muss nach dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit ausgegeben werden.

  • Die Antragsteller sind DFK Ortsgruppen (mit Unterstützung der Projektbetreuer), sowie Gemeindevorstände der DMI. Der Antrag muss mindestens 4 Wochen vor Projektbeginn gestellt werden.
  • jede DMI-Gruppe (jedes DFK) darf maximal 6 Projekte pro Jahr beantragen und organisieren; in den Regionen Oppeln und Schlesien dürfen davon 4 Projekte eigenständig sein, 2 weitere können die Antragsteller nur in Zusammenarbeit mit einer passiven Gruppe organisieren, die bisher keine, bzw. einzelne Projekte im Rahmen von „Konsolidierung“ beantragte.
  • Eine 100% Projektförderung ist nicht möglich, 15% der Eigenmittel sind erforderlich. Sie sind im Kostenplan nachzuweisen, bei der Abrechnung müssen sie in Form von Rechnungen belegt werden.
  • Kosten für Eintrittskarten in kulturelle Einrichtungen und Gedenkstätten können im Rahmen der 15% Eigenmittel abgerechnet werden
  • Im Rahmen der 15% Eigenmittel können keine Verpflegungskosten abgerechnet werden.
  • Für Kostenpositionen ab 1000 PLN sollten drei schriftliche Preisangebote bei der Antragstellung vorgelegt werden
  • Die Abrechnung erfolgt nach der Vorlage der Rechnungen, Reisekosten, Honorarkosten etc. Die verlangten Abrechnungsdokumente werden in jeder Vereinbarung einzeln genannt. Außerdem werden bei der Abrechnung der Kleinprojekte Teilnehmerlisten verlangt. Alle Ausgaben müssen spätestens am Tag des Projekt erfolgen. Der auf der Rechnung genannte Verkaufstag (data sprzedaży) muss mit dem Termin des Projekts schlüssig sein. Dieselbe Regelung betrifft das Datum auf der Teilnehmerliste.

Im Rahmen dieser Initiative werden kulturelle Projekte vorbereitet und realisiert, mit Unterstützung von jungen „Projektbetreuern”. Die Betreuer werden geschult, wie man Anträge stellt, vorbereitet und abrechnet, sie sind auch für konkrete Gemeinden und Gruppen verantwortlich.

DFK Vorstände und Gemeindevorstände stellen über Gemeindekoordiantoren Anträge. Die Liste der aktuellen Gemeindekoordinatoren befindet sich rechts.

Das Hauptziel des Projekts ist die Pflege der deutschen Kultur, Sprache und Identität sowie die Förderung der Aktivität der Gruppen der deutschen Minderheit. Ein weiteres Ziel ist das Gelangen an schwächere Gruppen und die Unterstützung ihrer kulturellen Tätigkeit.

Mögliche Projekte sind:

  1. thematische Ausstellungen
  2. Referate und Vorlesungen
  3. thematische Begegnungen (deutsche Geschichte, lokale Geschichte, Brauchtumspflege, Sprache  und Literatur)
  4. Workshops
  5. Treffen an Feiertagen wie Allerheiligen, Tag der Deutschen Einheit, Volkstrauertag, Tag der                  Muttersprache
  6. Partnerschaftliche Besuche*
  7. Publikationen, mindestens zweisprachig (insbesondere DFK Chroniken, die anlässlich des 30.jährigen Gründungsjubiläum veröffentlicht werden können, Gesangsbücher –mit einer Sammlung von alten Liedern, Broschüren mit einer Sammlung lokaler Geschichten/Legenden, Traditionen/ alten Kochrezepten)
  8. Online-Wettbewerbe für Alt und Jung (Kunst, Fotografie, Literatur, Geschichte) – die Werke werden von Projektteilnehmern zuhause vorbereitet, fotografiert und von Vorsitzenden bzw. Projektleitern auf die DFK-Homepage veröffentlicht Preisverleihung und Präsentation der Ergebnisse vor einem breiten Publikum zu einem späteren Termin, die hergestellten Werke (zB Osterkarten) können an ältere DFK-Mitglieder versendet werden
  9. Gesangswettbewerbe- dabei wird zugelassen, dass die Auftritte zuhause aufgenommen werden und in elektronischer Form an die Jury zugeschickt werden
  10. Wissenswettbewerbe: das Reglement sowie die Fragen (zB. über Deutschland, berühmte Persönlichkeiten, Schriftsteller etc.) werden von einem Vertreter des DFK vorbereitet und an jüngere Mitglieder per E-Mail verschickt, die Teilnehmer erhalten einen Zeitraum von bis zu 2 Monaten um sich inhaltlich für den Wettbewerb vorzubereiten, die Prüfung der Ergebnisse (der eigentliche Wettbewerb) findet im Sommer statt
  11. Verewigungen möglich (nur im Rahmen eines Projekts)
  12. Sportmaßnahmen, die nach einer separaten Definition zugestimmt werden können**

Realisierung der Projekte: März  – November 2021

Antragstellung: min. 4 Wochen vor der Veranstaltung.

Die maximale Summer der Förderung von einem Projekt beträgt: 2500 PLN.

Bein Projekt ist ein Eigenbeitrag in Höhe von mindestens 15 % der Summe der Förderung erforderlich.

Bei Bedarf kann ein Antragsteller eine Förderung für das Projekt in Höhe von max. 80 % der Förderungssumme erhalten. Der Restbetrag wird nach Abrechnung des Projekts überwiesen.

Bei zivilrechtlichen Verträgen wird der Vorschuss um die Summe des Vertrages gemindert. Alle zivilrechtlichen Verträge (Auftrag, Werkvetrag) zahlt das Büro der SKGD unmittelbar an das Konto des Referenten aus. Die DFK Vorstände und Koordinatoren sind nicht dazu berechtigt die Honorare für die geschlossenen Verträge mit Privatpersonen in bar auszahlen.

Vorschüsse und Abrechnungen werden an das Konto des Gemeindekoordinators überwiesen. Der Gemeindekoordinator vereinbart gemeinsam mit dem DFK Vorstand die Art der Mittelübergabe für das konkrete Projekt.

Frist für die Abrechnung des Projekts: drei Wochen nach der Veranstaltung.

Die Abrechnung umfasst:

  • Zusammenstellung von Rechnungen– Tabelle in Polnisch und Deutsch
  • Originalrechnungen (Beschrieben nach allgemeinen Vorgaben der SKGD)
  • Beiderseitigen Kopien der Rechnungen mit grüner Beschreibung
  • Bericht – in deutscher Sprache
  • Minimum 2 Fotos, Plakate, zweisprachige Einladungen, Zeitungsausschnitte
  • Anwesenheitsliste im Original

Die obersten Grenzen für die Beträge wurden im Reglement festgelegt:

  • Bewirtung 12 zł /Person (max. 600 PLN)
  • Musikalische Umrahmung max. 400 PLN
  • Beschallung max. 400 PLN
  • Materialien, Bastelsachen u.a. bis max. 500 PLN
  • Bei Projekten – Wettbewerben Preise bis zu einer Höhe von 500 PLN
  • Bei Sportprojekten Preise bis zu einer Höhe von 200 PLN
  • Bei Sportprojekten ein Honorar für einen Schiedsrichter in Höhe bis zu max. 250 PLN
  • Bei Partnerprojekten Frühstück mit Beköstigung bis max. 90 PLN
  • Honorar für die Referenten max. 210 PLN oder max. 400 PLN, wird je nach Qualifikationen der Referenten festgelegt
  • Maximal 2 Referenten im Projekt.

Die häufigsten Probleme:

  • keine Bilder;
  • das Fehlen von geeigneten Fotos (auf den Fotos fehlen Banner der SKGD, oder es befinden sich Banner der Projekte der Konsolidierung + des Konsulat auf einem Foto);
  • im Rahmen der Verträge mit Privatpersonen werden die Summen von den Vorständen in bar ausbezahlt;
  • die Fristen für die Abrechnung werden nicht eingehalten;
  • Anträge und Anwesenheitslisten werden auf alten Formularen ausgefüllt. 
  • Rechnungen mit einem Datum nach der Projektdurchführung

Diese Projekte werden aus den Mitteln des Ministerium des Innern für Bau und Heimat der Bundesrepublik Deutschland über den Verband deutscher Sozial-Kulturellen Gesellschaften in Polen finanziert.

Das Reglement, die Antrags- und Abrechnungsformulare sowie Beispiel der Abrechnung finden Sie in der Tabelle rechts.

 

*   Partnerschaftliche Besuche- Begegnungen von zwei oder mehreren Gruppen der DMI, die als Ziel das gegenseitige Kennenlernen der regionalen Besonderheiten, der Unterschiede in den Bräuchen und Sitten, sowie das Kennenlernen der lokalen Geschichte haben

** Die Definition für mögliche Sportprojekte ist im separaten „Reglement für Sportmaßnahmen“ zu finden

Skip to content

Strona korzysta z plików cookies, więcej o zasadach wykorzystania plików cookies znajdziesz w naszej polityce prywatności. Więcej informacji

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close