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08 Sep Off
Wie sieht die deutsch-polnische kulturelle Zusammenarbeit heute aus und kann Kultur weiterhin als dauerhafte Brücke zwischen Polen und Deutschland wirken, insbesondere dann, wenn die politischen Beziehungen schwieriger werden?
Diesen Fragen widmet sich die Debatte „Kann Kultur mehr als Politik? Zur Dynamik der deutsch-polnischen kulturellen Zusammenarbeit“, die am 17. September 2026 um 17:00 Uhr im Dokumentations- und Ausstellungszentrum der Deutschen in Polen, ul. Szpitalna 11 in Opole, stattfindet.
Zu Gast sind Agnieszka Marecka vom Goethe-Institut Krakau und Volkmar Umlauft von OP ENHEIM in Wrocław.
Kultur gehört seit Jahrzehnten zu den wichtigen Bereichen der deutsch-polnischen Beziehungen. Literatur, Kunst, Sprache, Bildung, Jugendaustausch und die Arbeit von Kultureinrichtungen schaffen Räume unmittelbarer Begegnung und ermöglichen einen Dialog, der häufig über offizielle politische Kontakte hinausgeht.
Gleichzeitig befindet sich auch die kulturelle Zusammenarbeit im Wandel. Erwartungen des Publikums, Formen kultureller Teilhabe, die Sprache öffentlicher Debatten sowie der gesellschaftliche und politische Kontext verändern sich. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen daher unter anderem die Fragen, ob die bisherigen Formen der Zusammenarbeit den Bedürfnissen beider Gesellschaften noch entsprechen, wie neue und jüngere Zielgruppen erreicht werden können und welche Rolle Kultureinrichtungen und kulturelle Initiativen heute spielen.
Eine der zentralen Fragen der Debatte lautet, ob Kultur gegenüber der Politik eine gewisse Eigenständigkeit bewahren und auch dann Räume der Verständigung schaffen kann, wenn die offiziellen Beziehungen schwieriger werden.
Der Eintritt ist frei. Aufgrund der begrenzten Zahl an Plätzen bitten wir um vorherige Anmeldung.
Die Diskussion findet in deutscher Sprache statt und wird ins Polnische gedolmetscht.
Das Projekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums des Innern (BMI) durch den Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen finanziert
Die öffentliche Aufgabe „Kleine Gespräche über große Themen“ wird aus Mitteln der Stadt Opole finanziert.




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