{"id":28071,"date":"2022-01-06T11:17:54","date_gmt":"2022-01-06T10:17:54","guid":{"rendered":"https:\/\/skgd.pl\/?p=28071"},"modified":"2022-01-05T15:24:15","modified_gmt":"2022-01-05T14:24:15","slug":"list-noworoczny-im-trudniejsze-czasy-tym-wieksze-wyzwania","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skgd.pl\/de\/list-noworoczny-im-trudniejsze-czasy-tym-wieksze-wyzwania\/","title":{"rendered":"Neujahrsbrief: Je schwieriger die Zeiten, desto gr\u00f6\u00dfer die Anforderungen"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<div class=\"itemFullText\">\n<p style=\"text-align: justify;\">\u201e<em>So \u00fcberschl\u00e4gt sich die Zeit wie ein Stein von Berge herunter, und man wei\u00df nicht, wo sie hinkommt und wo man ist.\u201c<br \/>\nJohann Wolfgang von Goethe <\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Liebe Landsleute und Freunde der Deutschen Minderheit,<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">wir verabschieden uns nun vom alten Jahr und blicken hierbei zur\u00fcck und zugleich nach vorn, auf unseren weiteren Weg. Ein weiteres Jahr mit der Pandemie hat uns sowohl pers\u00f6nlich als auch gesellschaftlich gepr\u00e4gt. Daher m\u00f6chte ich zun\u00e4chst all jenen mein Mitgef\u00fchl aussprechen, die direkt oder indirekt durch die Pandemie Angeh\u00f6rige verloren haben, und ich denke mit Trauer an die Mitglieder unserer deutschen Gemeinschaft, die von uns gegangen sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gleichzeitig wende ich mich mit gro\u00dfer Dankbarkeit an all diejenigen, die sich trotz der Pandemie mit noch gr\u00f6\u00dferem Engagement in den Dienst unserer Gemeinschaft gestellt haben. Vor allem an diejenigen, die dies ehrenamtlich getan haben. Dank Ihnen haben wir Hunderte von Projekten in unseren Begegnungsst\u00e4tten durchgef\u00fchrt, Dutzende von Publikationen erstellt, konnten wieder Samstagskurse f\u00fcr Kinder anbieten und in Zusammenarbeit mit Schulen Deutschgruppen f\u00fcr Oberstufensch\u00fcler starten. Projekte wurden uns nicht nur von Organisationen in Schlesien, Pommern, Ermland und Masuren angeboten, die Mitglied im VdG sind, sondern auch vom Forschungszentrum der deutschen Minderheit und dem Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit. Wir schlie\u00dfen ein Jahr voller wichtiger Jubil\u00e4en ab, denen wir versucht haben, einen w\u00fcrdigen Rahmen zu geben.&nbsp; Der VdG, dessen Vorsitzender ich seit fast 12 Jahren die Ehre habe zu sein, feierte sein 30-j\u00e4hriges Bestehen, das mit dem Jahrestag des deutsch-polnischen \u201eVertrags \u00fcber gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit\u201c zusammenfiel.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.facebook.com\/plugins\/video.php?height=314&amp;href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FVdGinPolen%2Fvideos%2F283321777007162%2F&amp;show_text=false&amp;width=560&amp;t=0\" width=\"560\" height=\"314\" frameborder=\"0\" scrolling=\"no\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\" data-mce-fragment=\"1\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir waren sehr erfreut \u00fcber die vollen S\u00e4le und die pro-europ\u00e4ischen Reden polnischer Kommunalpolitiker bei unseren Jubil\u00e4umsfeiern in K\u00f6slin und Kattowitz. Dies gilt umso mehr, als ich und viele von Ihnen das ganze Jahr \u00fcber den Eindruck hatten, dass diese Erinnerung nur f\u00fcr Deutschland und die deutsche Minderheit ein wichtiges Anliegen war. Dabei war es ja ein Meilenstein in der schwierigen Geschichte unserer beiden L\u00e4nder.&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em id=\"__mceDel\">Der Plebiszit und seine Folgen<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Im Jahr des 100. Jahrestages der oberschlesischen Volksabstimmung, die trotz des eindeutigen Willens der Schlesier, innerhalb der deutschen Grenzen zu bleiben, eine milit\u00e4rische L\u00f6sung nicht verhindern konnte, haben wir viel daf\u00fcr getan, dass die Wahrheit \u00fcber diese Ereignisse die in Polen noch immer verehrten Mythen ersetzt. Wir haben versucht, diesem Jahrestag einen vers\u00f6hnlichen Charakter zu geben, indem wir die Volksabstimmung als Sieg der Demokratie und den sogenannten Schlesischen Aufstand als ihre tragische Negation dargestellt haben. Den Gefallenen auf polnischer und deutscher Seite gleicherma\u00dfen Ehre erweisend, haben wir beschlossen, nunmehr jedes Jahr den einzigen sinnvollen Jahrestag dieses Konflikts zu begehen, n\u00e4mlich die Niederlegung der Waffen am 5. Juli 1921. Wir stellten uns damit bewusst in Opposition zu staatlichen Gedenkfeiern f\u00fcr den Ausbruch tragischer und oft bruderm\u00f6rderischer K\u00e4mpfe und Blutvergie\u00dfen. M\u00f6ge dies ein bleibendes Verm\u00e4chtnis des Jahres 2021 in Schlesien sein und ein deutliches Zeichen f\u00fcr die vers\u00f6hnliche Rolle der Deutschen in Polen, gleichwohl aber mit Respekt vor der historischen Wahrheit und ihrer eigenen Einsch\u00e4tzung. Wir hoffen, dass die Zeit kommen wird, in der sich uns auch Vertreter von Regierungsstellen anschlie\u00dfen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bedrohte Zweisprachigkeit<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Ereignisse des vergangenen Jahres waren gepr\u00e4gt von der au\u00dfergew\u00f6hnlich aktiven Haltung junger Deutscher aus Schlesien, aber auch aus Ermland und Masuren. Besonders sichtbar wurden sie durch ihre Projekte, aber auch in Situationen wie jener, als sie sich geschlossen f\u00fcr zweisprachige Schilder an Bahnh\u00f6fen einsetzten oder bei den Feierlichkeiten auf dem St. Annaberg, in ihrem Bem\u00fchen um den Erhalt von Spuren der deutschen Vergangenheit in Pommern etc. Darum haben wir ihnen in diesem Jahr mit gro\u00dfer Freude ein Jugendzentrum in der ehemaligen VdG-Zentrale in Oppeln zur Verf\u00fcgung gestellt, wo sich das Jugendleben bereits abspielt, ihre Zeitung entsteht, Projekte stattfinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Distanz, die zwischen Warschau und Br\u00fcssel bzw. Berlin zu sp\u00fcren ist, hat auch uns gegen\u00fcber reale Formen angenommen \u2013 in den Versuchen, das Recht auf bereits bestehende zweisprachige Schilder und die Rolle des Abgeordneten der Deutschen Minderheit, Ryszard Galla, im Sejm in Frage zu stellen und schlie\u00dflich in dem Schock, den die Abstimmung im Sejm \u00fcber eine deutliche K\u00fcrzung der Bildungszusch\u00fcsse f\u00fcr den Unterricht der nationalen Minderheitensprachen im Jahr 2022 und die Ank\u00fcndigung einer weiteren K\u00fcrzung ausgel\u00f6st hat, mit der Betonung, dass dies nur uns Deutsche in Polen betreffen soll. In dieser zunehmend feindseligen Atmosph\u00e4re wurde die Volksz\u00e4hlung 2021 durchgef\u00fchrt, die jeden von uns mit der Frage der Nationalit\u00e4t konfrontierte. Wir wissen noch nicht, wie viele von uns sich trotz der neu aufkeimenden \u00c4ngste mutig zu ihrer deutschen Volkszugeh\u00f6rigkeit bekannt haben. Wir werden nie erfahren, wie viele sich entschieden haben, sich nicht als Deutsche zu definieren, und wie viele die regionale Identifikation als Kompromiss und sicherere L\u00f6sung ansahen. Leider ist gerade das Jahresende eine Zeit, in der ich von vielen unserer Mitglieder h\u00f6re, dass sie wieder Angst haben, in Polen sie selbst zu sein. War dies 32 Jahre nach der Messe in Kreisau zu erwarten?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In dieser Weihnachts- und Neujahrszeit m\u00f6chte ich all jenen von uns danken, die durch die Situation an der polnisch-wei\u00dfrussischen Grenze veranlasst wurden, sich mit dem Schicksal von Fl\u00fcchtlingen und Migranten zu solidarisieren, die von Politikern in die Rolle von Instrumenten ihrer Politik gedr\u00e4ngt wurden. Vielen Dank f\u00fcr die Solidarit\u00e4t mit den Opfern des Brandes in einem slowakischen Dorf in der Zips und des Hochwassers in Deutschland. Ich bin besorgt \u00fcber die Zunahme fremdenfeindlicher und feindseliger Haltungen gegen\u00fcber anderen aufgrund ihrer Kultur oder Sprache, ohne R\u00fccksicht auf ihr Schicksal. Diese Haltungen sind gef\u00e4hrlich, weil sie sich gegen jede Minderheit richten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deutsch-Polnische Beziehungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wir leben in einem Teil der Welt, in dem niemand demokratische L\u00f6sungen in Frage stellt, selbst wenn man versucht, sie nach eigenen Vorstellungen zurechtzubiegen. Die Wahlen sind der wichtigste Ausdruck dieser Demokratie. Die Wahlen in Deutschland, die mit unserem Gef\u00fchl der kulturellen, sprachlichen und nationalen Zugeh\u00f6rigkeit verbunden sind, haben die politische Szene neu gemischt. Die von Bundeskanzler Olaf Scholz gef\u00fchrte Regierung aus SPD, FDP und B\u00fcndnis 90\/DieGr\u00fcnen begann ihre Au\u00dfenpolitik traditionsgem\u00e4\u00df mit Besuchen in Paris, Br\u00fcssel und Warschau. Letzterer zeigte ein Ausma\u00df an Spannungen zwischen den Staaten, das uns Sorgen macht, ganz besonders die Tatsache, dass die deutsche Minderheit mit ihrem behinderten Zugang zum muttersprachlichen Schulunterricht in Polen auf dieser Liste steht. Die Art und Weise, wie 10 Jahre nach Beginn der Gespr\u00e4che am Runden Tisch in Polen versucht wird, die deutsche Minderheit sowohl in Polen als auch in Deutschland mit den Polen zu entzweien, ruft bei mir, der ich die Erkl\u00e4rung dieses Gremiums im Jahr 2011 mitunterzeichnet habe, tiefe Bedenken hervor. Ich bin auch davon \u00fcberzeugt, dass die neue deutsche Regierung gerade dabei ist, die \u00dcberzeugung zu gewinnen, dass sie das Recht der deutschen Minderheiten auf ihre Sprache und Kultur in ihren Wohnl\u00e4ndern mit Nachdruck verteidigen muss. Auch in Polen. Dies wurde uns in den letzten Tagen deutlich zugesichert. Was uns als polnische B\u00fcrger jedoch beunruhigt, ist, dass versucht wird, uns zu Geiseln der polnischen Deutschlandpolitik zu machen, w\u00e4hrend die Verpflichtungen gegen\u00fcber den nationalen Minderheiten durch die Ratifizierung der Europ\u00e4ischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen, die seit Jahren nicht vollst\u00e4ndig umgesetzt wird, ignoriert werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit dem Hinweis auf dieses wichtige Dokument des Europarates komme ich nun zu dem, was vor uns liegt, denn im Jahr 2022 werden es 30 Jahre sein, seit sein Inhalt in Stra\u00dfburg verk\u00fcndet wurde. In Polen ist die Charta seit 2009 Gesetz. Leider ein Gesetz, dessen zahlreiche Verpflichtungen unerf\u00fcllt bleiben, was sich negativ auf die Lage der nationalen Minderheiten einschlie\u00dflich der deutschen Gemeinschaft auswirkt, da die Sprache der wichtigste Tr\u00e4ger der Identit\u00e4t ist und bleiben wird. Eine der Verpflichtungen, die der Europarat als nicht erf\u00fcllt kritisiert, ist die Bereitstellung von Bildung in deutscher Sprache.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Verzeihen Sie mir, dass ich zu Beginn des neuen Jahres so schwierige Themen anspreche, doch gerade an der Schwelle zum neuen Jahr m\u00f6chte ich Sie alle bitten, eine besondere Verantwortung f\u00fcr das Erbe zu empfinden, das unsere Vorfahren an uns weitergegeben haben. Sie hatten es oft viel schwerer: Sie \u00fcberlebten die Kriege, den Terror der Nachkriegszeit, die kulturelle und sprachliche Diskriminierung, bewahrten oft ihre Sprache und ihre Traditionen, versteckten in der Zeit der Volksrepublik deutsche Stammb\u00fccher, B\u00fccher und sogar deutsche Denkm\u00e4ler in der Volksrepublik Polen. Wir haben seit dem Ende der Volksrepublik viel erreicht, aber noch mehr liegt vor uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sprache pflegen und sch\u00fctzen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Vorstand des VdG muss versuchen, in Gespr\u00e4chen mit der Regierung die Situation der deutschen Sprache im Schulsystem in Schlesien, Pommern, Ermland und Masuren, wo wir leben, zu verbessern, aber gleichzeitig muss der Wille der Eltern und Sch\u00fcler, diese Sprache zu lernen, stark zum Ausdruck gebracht werden, nicht nur in Form zus\u00e4tzlichen Unterrichts, sondern auch in Form zweisprachigen Unterrichts und deutscher Sprache. Die deutsche Sprache bedeutet nicht nur die Pflege des Erbes, sondern vor allem die Pflege einer Zukunft, die in ihr wurzelt. Es ist die Sprache der st\u00e4rksten Wirtschaft in der EU, eines Landes, das wie kein anderes in den letzten Jahrzehnten ein Grundpfeiler der europ\u00e4ischen Integration war, aber auch eines Landes, in dem viele unserer N\u00e4chsten leben und leben werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb m\u00fcssen wir alle neben den Bem\u00fchungen um die Weiterentwicklung der Bildung, um verschiedene Formen der Verbreitung und Anwendung der Sprache wie das Projekt Lernraum.pl, Kurse und Sprachcamps die Frage beantworten, wie viel wir f\u00fcr die Sprache unserer Vorfahren tun. Angesichts der j\u00fcngsten K\u00fcrzungen der Zusch\u00fcsse f\u00fcr den Deutschunterricht sind im Internet <a href=\"https:\/\/vdg.pl\/de\/portal\/aktuelles\/politik\/item\/5797-unterschreiben-sie-die-petition\">Petitionen zur Verteidigung der deutschen Sprache<\/a>&nbsp;erschienen, denn es besteht noch immer die Hoffnung, dass der polnische Senat und sp\u00e4ter die Abgeordneten diese sch\u00e4dliche Entscheidung \u00e4ndern k\u00f6nnen. Ich danke ihren Initiatoren. Bitte unterschreiben Sie sie, um zu zeigen, wie sehr wir das Deutsche brauchen. Aber das Wichtigste ist: Verwenden Sie es zu Hause, geben Sie es aktiv oder passiv an Ihre Kinder weiter. Seine Zukunft h\u00e4ngt am meisten davon ab.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In den vergangenen 30 Jahren haben die Organisationen der Deutschen Minderheit eine beeindruckende Struktur mit rund 500 Begegnungsst\u00e4tten aufgebaut. Die meisten von ihnen liegen in Oberschlesien, aber sie erstrecken sich auch \u00fcber Niederschlesien, Pommern, Kujawien, Ermland und Masuren. Mit Unterst\u00fctzung des deutschen Innenministeriums halten wir sie zum Nutzen der in ihrem Gebiet lebenden Deutschen in Betrieb. F\u00fcllen Sie diese Orte mit Leben, lassen Sie sie der Integration unserer Gemeinschaft dienen, lassen Sie sie lokale Freundschaften zwischen Polen und Deutschen schaffen, je mehr die gro\u00dfe Politik versucht, diese Errungenschaft der letzten 30 Jahre zu zerst\u00f6ren. Nur lebendige Begegnungsst\u00e4tten sind sinnvoll, und nur aktive Begegnungsst\u00e4tten werden erhalten bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Identit\u00e4t<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Neben der Sprache wird unsere deutsche Identit\u00e4t auch durch die historische Erinnerung gepr\u00e4gt, die sich oft naturgem\u00e4\u00df von dem unterscheidet, was gemeinhin bekannt ist. Im Jahr 1922 wurde eine Grenze gezogen, die Oberschlesien teilte. Nach 100 Jahren haben wir das Recht, dies als ein tragisches Ereignis f\u00fcr die Schlesier zu betrachten, das zu den ersten Zwangsmigrationen f\u00fchrte, aber wir haben auch das Recht zu betonen, dass damals im polnischen Teil Schlesiens deutsche Schulen eingerichtet wurden, die es heute in Polen nicht gibt. Unterschiedliche Schwerpunkte in der Geschichtsbetrachtung m\u00fcssen nicht spalten. Wenn sie diskutiert und er\u00f6rtert werden, tragen sie einerseits dazu bei, Br\u00fccken des Verst\u00e4ndnisses und der Akzeptanz zu bauen und andererseits, die Identit\u00e4t zu st\u00e4rken. Dazu dienen das bereits funktionierende Forschungszentrum der deutschen Minderheit sowie das Dokumentations- und Ausstellungszentrum der deutschen Minderheit, das 2022 in Oppeln er\u00f6ffnet werden soll. Es wird der erste Ort im Land sein, der von der jahrhundertelange Pr\u00e4senz der Deutschen in den Grenzen des heutigen Polens und damit von den Wurzeln der heutigen deutschen Minderheit erz\u00e4hlen wird. Ich hoffe, dass es sowohl der Mehrheit als auch uns selbst helfen wird, Wissen zu erlangen, das eine Voraussetzung f\u00fcr Akzeptanz ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Pandemie zwang uns, einige Projekte zu streichen oder zu verschieben. Eines davon war die gr\u00f6\u00dfte kulturelle Veranstaltung der Deutschen in Polen, das Kulturfestival der deutschen Minderheit in Breslau. Ich hoffe, dass wir am 10. September 2022 wieder in der Jahrhunderthalle zusammenkommen und mit Stolz das Schaffen unserer K\u00fcnstler auf der B\u00fchne pr\u00e4sentieren k\u00f6nnen, w\u00e4hrend wir in den G\u00e4ngen etwas \u00fcber die Leistungen unserer Dutzenden von regionalen, schulischen, industriellen und Jugendorganisationen erfahren k\u00f6nnen. Sie alle zusammen, und nicht einzeln, pr\u00e4gen das Leben der deutschen Gemeinschaft in Polen. Keine von ihnen darf eine Insel sein. Sie m\u00fcssen sich alle gegenseitig unterst\u00fctzen und respektieren. Die gr\u00f6\u00dferen Organisationen m\u00fcssen den kleineren helfen, von denen sie sehr oft auch Modelle f\u00fcr die Pflege der deutschen Identit\u00e4t \u00fcbernehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wahljahr im VdG<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der VdG bem\u00fcht sich seit 30 Jahren, der Dreh- und Angelpunkt dieser Zusammenarbeit zwischen deutschen Organisationen aus 10 Woiwodschaften zu sein. Das ist keine leichte Aufgabe, denn zwischen Schlesien, Pommern, Kujawien und dem ehemaligen Ostpreu\u00dfen gibt es Unterschiede in der Geschichte, im Dialekt, aber auch in unserer heutigen Situation. Wir alle leben in der Diaspora, aber in Oberschlesien gibt es viel mehr von uns als im Norden. Wir alle haben ein starkes Bed\u00fcrfnis, uns an der Politik zu beteiligen, aber tats\u00e4chlich sind wir nur in der Woiwodschaft Oppeln aktiv politisch pr\u00e4sent. Wir alle wollen, dass die jungen Menschen eine starke Rolle in der Organisation und im Leben der deutschen Minderheit spielen: dass sie die Leistungen der \u00c4lteren respektieren, ihre Rolle \u00fcbernehmen und in die Zukunft blicken. Eine gute Vertretung der deutschen Minderheit wird nicht nur von uns, ihren Mitgliedern, erwartet, sondern auch von denen, die uns in den beiden Regierungen und internationalen Organisationen unterst\u00fctzen. Im Jahr 2022 endet die derzeitige Amtszeit des VdG-Vorstandes mit Vertretern aus allen Regionen, in denen wir leben. Sorgen Sie daf\u00fcr, dass es gute Delegierte aus Ihren Organisationen gibt und somit einen guten VdG-Vorstand, der bereit ist, uns allen zu dienen. Je schwieriger die Zeiten sind, desto gr\u00f6\u00dfer sind die Anforderungen an uns.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich allen polnischen und deutschen Regierungs- und Selbstverwaltungseinrichtungen, Stiftungen und Einzelpersonen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung danken, die wir erhalten haben. Wir k\u00f6nnten nicht funktionieren, wenn es kein F\u00f6rderprogramm f\u00fcr deutsche Minderheiten in Deutschland und keine Mittel f\u00fcr unsere Kultur- und Medienprojekte in Polen g\u00e4be. Wir k\u00f6nnen uns unsere lokalen Strukturen nicht ohne die Unterst\u00fctzung der kommunalen Beh\u00f6rden vorstellen. Wir danken f\u00fcr die gute Zusammenarbeit mit unserer eigenen Stiftung f\u00fcr die Entwicklung Schlesiens.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich w\u00fcnsche Ihnen f\u00fcr das neue Jahr Gesundheit und Gl\u00fcck im pers\u00f6nlichen Leben, und als Gemeinschaft, die durch ein gemeinsames deutsches Erbe geeint ist &#8211; und mit dem Ziel, die kulturelle und nationale Identit\u00e4t zu bewahren und eine sprachliche Identit\u00e4t wiederherzustellen, w\u00fcnsche ich Ihnen Erfolge, die Polen und Deutschland bereichern und zur Integration eines multikulturellen Europas beitragen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00f6ge Gott uns segnen!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ihr Bernard Gaida<br \/>\nVorsitzender&nbsp;des Verbandes deutscher&nbsp;sozial-kultureller Gesellschaften in Polen<\/p>\n<\/div>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSo \u00fcberschl\u00e4gt sich die Zeit wie ein Stein von Berge herunter, und man wei\u00df nicht, wo sie hinkommt und wo man ist.\u201c Johann Wolfgang von Goethe Liebe Landsleute und Freunde der Deutschen Minderheit, wir verabschieden uns nun vom alten Jahr und blicken hierbei zur\u00fcck und zugleich nach vorn, auf unseren weiteren Weg. 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