{"id":23713,"date":"2020-05-17T18:19:49","date_gmt":"2020-05-17T16:19:49","guid":{"rendered":"http:\/\/skgd.pl\/?p=23713"},"modified":"2020-05-17T20:28:19","modified_gmt":"2020-05-17T18:28:19","slug":"wspomnienie-oredzie-jana-pawla-ii-poszanowanie-mniejszosci-warunkiem-pokoju","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/skgd.pl\/de\/wspomnienie-oredzie-jana-pawla-ii-poszanowanie-mniejszosci-warunkiem-pokoju\/","title":{"rendered":"[Erinnerung] Botschaft von Johannes Paul II \u201eUm Frieden zu schaffen, Minderheiten achten\u201c"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">18.05.2020 feiern wir den 100. Geburtstag von Johannes Paul II. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir uns an die Botschaft von Johannes Paul II. Zum XXII. Weltfriedenstag.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span class=\"sweTitle2\">Einleitung<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">1. \u201eSeit dem 19. Jahrhundert hat sich \u00fcberall in der Welt im politischen Bereich eine Tendenz entwickelt und durchgesetzt, nach der die Menschen desselben Volkstammes unabh\u00e4ngig sein wollen und eine einzige Nation bilden m\u00f6chten. Weil dies jedoch aus einer Reihe von Gr\u00fcnden nicht immer verwirklicht werden kann, ergibt sich, da\u00df ethnische Minderheiten sich h\u00e4ufig innerhalb der nationalen Grenzen eines anderen Volkstammes befinden; daraus entstehen ziemlich schwierige Probleme\u201c (Enzyklika Pacem in terris, III, 35).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit diesen Worten hat mein verehrter Vorg\u00e4nger Papst Johannes XXIII. vor 25 Jahren auf eine der heikelsten Fragen in der gegenw\u00e4rtigen Gesellschaft hingewiesen; im Verlauf der Jahre ist sie sogar immer dringlicher geworden, weil sie sowohl die Gestaltung des gesellschaftlichen und staatlichen Lebens im Innern eines jeden Landes als auch das Leben der internationalen Gemeinschaft betrifft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In der Absicht, f\u00fcr den n\u00e4chsten Weltfriedenstag ein spezifisches Thema zu w\u00e4hlen, halte ich es darum f\u00fcr angebracht, die Frage der Minderheiten zur gemeinsamen Besinnung vorzulegen. Dabei sind wir uns alle wohl bewu\u00dft, da\u00df &#8211; nach den Worten des II. Vatikanischen Konzils &#8211; \u201eder Friede nicht lediglich darin besteht, da\u00df kein Krieg ist, und auch nicht allein auf das Zustandebringen eines Gleichgewichtes entgegengesetzter Kr\u00e4fte eingeschr\u00e4nkt werden darf\u201c (Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 78), sondern ein dynamischer Proze\u00df ist, der alle Elemente und Ursachen beachten mu\u00df, die den Frieden f\u00f6rdern oder st\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es steht au\u00dfer Zweifel, da\u00df in diesem Augenblick internationaler Entspannung &#8211; eine Folge von \u00dcbereink\u00fcnften und Vermittlungen, welche auch m\u00f6gliche L\u00f6sungen f\u00fcr jene V\u00f6lker erkennen lassen, die noch Opfer blutiger Konflikte sind &#8211; die Frage der Minderheiten erheblich an Bedeutung gewinnt und daher f\u00fcr jeden f\u00fchrenden Politiker oder Verantwortlichen von religi\u00f6sen Gruppen und f\u00fcr jeden Menschen guten Willens Gegenstand aufmerksamer \u00dcberlegungen wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">2. In fast allen Gesellschaften gibt es heute Minderheiten als Gemeinschaften, die aus verschiedenen kulturellen Traditionen, aus rassischer und ethnischer Zugeh\u00f6rigkeit, aus religi\u00f6sen Glaubens\u00fcberzeugungen oder auch aus besonderen geschichtlichen Umst\u00e4nden hervorgegangen sind; einige stammen bereits aus einer ferneren Vergangenheit, w\u00e4hrend sich andere erst in j\u00fcngerer Zeit gebildet haben. Die Umst\u00e4nde, in denen sie leben, sind so unterschiedlich, da\u00df es fast unm\u00f6glich ist, ein vollst\u00e4ndiges Bild davon zu geben. Einerseits gibt es Gruppen, auch ziemlich kleine, die imstande sind, ihre eigene Identit\u00e4t zu bewahren und zu behaupten, und die in die Gesellschaften, zu denen sie geh\u00f6ren, gut integriert sind. In einigen F\u00e4llen gelingt es diesen Minderheitsgruppen sogar, die zahlenm\u00e4\u00dfige Mehrheit im \u00f6ffentlichen Leben zu beherrschen. Andererseits finden sich Minderheiten, die keinen Einflu\u00df haben und ihre Rechte nicht voll wahrnehmen k\u00f6nnen, sondern vielmehr in leidvollen und schwierigen Verh\u00e4ltnissen leben. Dieses kann solche Gruppen zu stumpfer Resignation, in einen Zustand der Agitation oder sogar zur Rebellion f\u00fchren. Weder Passivit\u00e4t noch Gewalt sind jedoch angemessene Wege zu einem wahren Frieden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Einige Minderheiten haben noch eine weitere Erfahrung gemeinsam: n\u00e4mlich abgesondert oder an den Rand geschoben zu werden. Es ist auch wahr, da\u00df sich eine Gruppe manchmal bewu\u00dft daf\u00fcr entscheiden kann, im Abseits zu leben, um die eigene Kultur zu sch\u00fctzen; noch h\u00e4ufiger aber kommt es vor, da\u00df die Minderheiten vor Barrieren stehen, die sie von der \u00fcbrigen Gesellschaft isolieren. W\u00e4hrend sich die Minderheit in einem solchen Fall in sich selbst abzukapseln sucht, kann die mehrheitliche Bev\u00f6lkerung eine ablehnende Haltung gegen die Minderheitsgruppe als ganze oder gegen ihre einzelnen Mitglieder einnehmen. Wenn das geschieht, sind sie nicht in der Lage, aktiv und sch\u00f6pferisch zu einem Frieden beizutragen, der sich auf die Annahme der berechtigten Unterschiede gr\u00fcndet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span class=\"sweTitle2\">Grundprinzipien<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">3. In einer nationalen Gesellschaft, die aus verschiedenen Menschengruppen besteht, gibt es zwei allgemeine Prinzipien, auf die unm\u00f6glich verzichtet werden kann; sie m\u00fcssen sogar zur Grundlage jeder gesellschaftlichen Struktur gemacht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das erste Prinzip ist die unver\u00e4u\u00dferliche W\u00fcrde jeder menschlichen Person, ohne Unterschiede gleich welcher rassischen, ethnischen, kulturellen und nationalen Herkunft oder welchen religi\u00f6sen Bekenntnisses; keine Person existiert f\u00fcr sich allein, sondern findet ihre vollere Identit\u00e4t erst in der Beziehung zu den anderen, zu Personen oder Gruppen. Dasselbe kann man auch von Gruppen von Menschen sagen. Denn auch sie haben ein Recht auf die Identit\u00e4t ihrer Gemeinschaft, die in \u00dcbereinstimmung mit der W\u00fcrde eines jeden Mitgliedes gesch\u00fctzt werden mu\u00df. Dieses Recht bleibt auch dann unver\u00e4ndert bestehen, wenn die Gruppe oder eines ihrer Mitglieder gegen das Gemeinwohl handeln sollte. In solchen F\u00e4llen mu\u00df die mutma\u00dfliche unerlaubte Handlung von den zust\u00e4ndigen Autorit\u00e4ten gepr\u00fcft werden, ohne da\u00df die gesamte Gruppe deswegen verurteilt wird; denn das widerspr\u00e4che der Gerechtigkeit. Die Mitglieder von Minderheiten sind ihrerseits verpflichtet, die anderen mit der gleichen Achtung und Wertsch\u00e4tzung ihrer W\u00fcrde zu behandeln. Das zweite Prinzip betrifft die grundlegende Einheit des Menschengeschlechts, das seinen Ursprung in einem einzigen Sch\u00f6pfergott hat, der in der Sprache der Heiligen Schrift \u201eaus einem einzigen Menschen das ganze Menschengeschlecht erschaffen hat, damit es die ganze Erde bewohne\u201c (Apg 17, 26). Die Einheit des Menschengeschlechts besagt, da\u00df die gesamte Menschheit \u00fcber ihre ethnischen, nationalen, kulturellen und religi\u00f6sen Unterschiede hinaus eine Gemeinschaft bildet, die keine Diskriminierung unter den V\u00f6lker zul\u00e4\u00dft und auf gegenseitige Solidarit\u00e4t ausgerichtet ist. Die Einheit verlangt auch, da\u00df die Verschiedenheiten unter den Mitgliedern der Menschheitsfamilie f\u00fcr die St\u00e4rkung der Einheit selbst fruchtbar gemacht werden, anstatt neue Spaltungen zu verursachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Verpflichtung, die Verschiedenheit anzunehmen und zu sch\u00fctzen, betrifft nicht nur den Staat oder die Gruppen. Jede Person als Mitglied der einen Menschheitsfamilie mu\u00df den Wert der Verschiedenheit unter den Menschen verstehen und achten und ihn auf das Gemeinwohl hinordnen. Ein offener Geist, der bestrebt ist, das kulturelle Erbe der Minderheiten, dem er begegnet, besser zu begreifen, wird dazu beitragen, Haltungen zu \u00fcberwinden, welche gesunde gesellschaftliche Beziehungen behindern. Es handelt sich hierbei um einen Proze\u00df, der kontinuierlich fortgef\u00fchrt werden mu\u00df; denn solche Haltungen wiederholen sich nur allzu oft unter neuen Formen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Friede innerhalb der einen Menschheitsfamilie erfordert eine konstruktive Entfaltung all dessen, was uns als Individuen und als V\u00f6lker unterscheidet und unsere Identit\u00e4t darstellt. Auf der anderen Seite erfordert er eine Bereitschaft aller gesellschaftlichen Gruppen, m\u00f6gen sie einen Staat bilden oder nicht, zum Aufbau einer friedlichen Welt beizutragen. Die Kleingruppe wie die Gro\u00dfgruppe sind an gegenseitige Rechte und Pflichten gebunden, deren Beachtung den Frieden festigen hilft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span class=\"sweTitle2\">Rechte und Pflichten der Minderheiten<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">4. Eine der Zielsetzungen des Rechtsstaates ist es, da\u00df alle B\u00fcrger sich gleicher W\u00fcrde und gleicher Rechte vor dem Gesetz erfreuen k\u00f6nnen. Trotzdem stellt die Existenz von Minderheiten als erkennbare Gruppen innerhalb eines Staates die Frage nach ihren besonderen Rechten und Pflichten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Viele dieser Rechte und Pflichten beziehen sich gerade auf das Verh\u00e4ltnis, das zwischen den Minderheitsgruppen und dem Staat besteht. In einigen F\u00e4llen sind diese Rechte in das Gesetzbuch aufgenommen worden, und die Minderheiten erfreuen sich dadurch eines besonderen Rechtsschutzes. Dennoch aber finden sich Minderheiten, auch wo der Staat einen \u00e4hnlichen Schutz zusichert, nicht selten Diskriminierungen ausgesetzt und sind tats\u00e4chlich ausgeschlossen: In solchen F\u00e4llen hat der Staat selbst die Pflicht, die Rechte der Minderheitsgruppen zu f\u00f6rdern und zu beg\u00fcnstigen, da der innere Friede und die innere Sicherheit nur durch die Achtung der Rechte all jener garantiert werden k\u00f6nnen, die seiner Verantwortung unterstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">5. Das erste Recht der Minderheiten ist das Recht auf Existenz. Dieses Recht kann auf verschiedene Weise mi\u00dfachtet werden bis hin zu den extremen F\u00e4llen, in denen es durch offenkundige oder indirekte Formen von V\u00f6lkermord verneint wird. Das Recht auf Leben ist als solches unver\u00e4u\u00dferlich, und ein Staat, der Handlungen vornimmt oder duldet, die darauf abzielen, das Leben seiner B\u00fcrger, die Minderheitsgruppen angeh\u00f6ren, zu gef\u00e4hrden, w\u00fcrde das elementarste Gesetz, das die soziale Ordnung regelt, verletzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">6. Das Existenzrecht kann auch auf subtilere Weise beeintr\u00e4chtigt werden. Einige V\u00f6lker, besonders die sogenannten Eingeborenen und Urbewohner, haben zu ihrer Erde immer eine besondere Beziehung gehabt, die sich mit ihrer Identit\u00e4t selbst, mit den eigenen stammesm\u00e4\u00dfigen, kulturellen und religi\u00f6sen Traditionen verbindet. Wenn die Eingeborenenbev\u00f6lkerungen ihres Bodens beraubt werden, verlieren sie ein lebenswichtiges Element ihrer eigenen Existenz und laufen Gefahr, als Volk zu verschwinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">7. Ein anderes Recht, das es zu sch\u00fctzen gilt, ist das Recht der Minderheiten, die eigene Kultur zu bewahren und zu entfalten. Es ist nicht selten, da\u00df Minderheitsgruppen von kultureller Ausl\u00f6schung bedroht werden. An einigen Orten ist n\u00e4mlich eine Gesetzgebung eingef\u00fchrt, die ihnen das Recht, ihre eigene Sprache zu sprechen, nicht anerkennt. Manchmal werden auch Herkunfts- und Landschaftsnamen zwangsweise ge\u00e4ndert. Dann wieder sehen die Minderheiten ihre k\u00fcnstlerischen und schriftstellerischen Ausdrucksformen ignoriert und finden im \u00f6ffentlichen Leben keinen Raum f\u00fcr ihre Feste und Feiern, was zum Verlust eines betr\u00e4chtlichen kulturellen Erbes f\u00fchren kann. Eng mit diesem Recht verbunden ist jenes, mit Gruppen Beziehungen zu unterhalten, die ein gemeinsames kulturelles und geschichtliches Erbe haben und auf dem Territorium anderer Staaten leben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">8. An diesem Punkt will ich nur kurz das Recht auf Religionsfreiheit erw\u00e4hnen, da dieses schon der Gegenstand der Botschaft zum Weltfriedenstag des vergangenen Jahres gewesen ist. Dieses Recht steht au\u00dfer den einzelnen Personen allen religi\u00f6sen Gemeinschaften zu und schlie\u00dft die freie individuelle und gemeinschaftliche Bekundung der religi\u00f6sen \u00dcberzeugung mit ein. Daraus folgt, da\u00df es den religi\u00f6sen Minderheiten m\u00f6glich sein mu\u00df, ihren Kult gemeinschaftlich nach den eigenen Riten zu feiern. Sie m\u00fcssen auch imstande sein, durch einen geeigneten Unterricht f\u00fcr die religi\u00f6se Erziehung Sorge zu tragen und \u00fcber die notwendigen Mittel zu verf\u00fcgen. Ferner ist es sehr wichtig, da\u00df der Staat den Schutz der Religionsfreiheit wirksam sichert und f\u00f6rdert, besonders wenn es neben einer starken Mehrheit von Gl\u00e4ubigen einer bestimmten Religion eine oder mehrere Minderheitsgruppen gibt, die einem anderen Bekenntnis angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Schlie\u00dflich mu\u00df den religi\u00f6sen Minderheiten eine entsprechende Freiheit f\u00fcr Kontakte und Beziehungen mit anderen Gemeinschaften garantiert werden, sowohl innerhalb wie auch au\u00dferhalb der eigenen nationalen Grenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">9. Die Grundrechte des Menschen sind heute in verschiedenen internationalen und nationalen Dokumenten offiziell anerkannt. So wichtig auch solche rechtlichen Instrumente sein k\u00f6nnen, sie gen\u00fcgen noch nicht, um Haltungen zu \u00fcberwinden, die in Vorurteilen und Mi\u00dftrauen tief verwurzelt sind, noch um jene Denkweisen auszumerzen, die zu direkten Handlungen gegen Mitglieder von Minderheitsgruppen verleiten. Die \u00dcbertragung des Gesetzes in das konkrete Verhalten bildet einen langen und langsamen Proze\u00df, besonders im Blick auf die \u00dcberwindung von \u00e4hnlichen Haltungen, aber darum ist dieser Proze\u00df nicht weniger dringend. Nicht nur der Staat, sondern auch jeder einzelne hat die Pflicht, das M\u00f6gliche zu tun, um dieses Ziel zu erreichen. Der Staat kann jedoch dabei eine wichtige Rolle aus\u00fcben durch die F\u00f6rderung von kulturellen Initiativen und Begegnungen, die das gegenseitige Verst\u00e4ndnis erleichtern, wie auch von Erziehungsprogrammen, die dazu beitragen, die jungen Menschen zur Achtung gegen\u00fcber den anderen anzuleiten und alle Vorurteile zur\u00fcckzuweisen, von denen viele auf Unwissenheit beruhen. Hierbei haben auch die Eltern eine gro\u00dfe Verantwortung, da die Kinder viel durch Beobachtung lernen und so geneigt sind, die Haltungen der Eltern gegen\u00fcber anderen V\u00f6lkern und Gruppen zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es besteht kein Zweifel, da\u00df die Entwicklung einer Kultur, die auf der Achtung gegen\u00fcber den anderen gr\u00fcndet, f\u00fcr den Aufbau einer friedlichen Gesellschaft wesentlich ist; leider aber ist es auch evident, da\u00df die konkrete Verwirklichung einer solchen Achtung heute noch auf nicht geringe Schwierigkeiten st\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Konkret mu\u00df der Staat dar\u00fcber wachen, da\u00df keine neuen Formen der Diskriminierung entstehen, wie z.B. bei der Wohnungs- und Arbeitssuche. Die Ma\u00dfnahmen der \u00f6ffentlichen Einrichtungen in diesem Bereich werden lobenswerterweise oft durch gro\u00dfz\u00fcgige Initiativen freiwilliger Vereinigungen, religi\u00f6ser Organisationen und Personen guten Willens erg\u00e4nzt, die darauf abzielen, die Spannungen abzubauen und eine gr\u00f6\u00dfere soziale Gerechtigkeit zu f\u00f6rdern, indem sie den vielen Br\u00fcdern und Schwestern helfen, eine Besch\u00e4ftigung und eine w\u00fcrdige Unterkunft zu finden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">10. Heikle Probleme entstehen, wenn eine Minderheitsgruppe Forderungen stellt, die besondere politische Verwicklungen mit sich bringen. Mitunter strebt eine solche Gruppe nach Unabh\u00e4ngigkeit oder zumindest nach einer gr\u00f6\u00dferen politischen Selbst\u00e4ndigkeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ich m\u00f6chte erneut betonen, da\u00df in dieser heiklen Lage Dialog und Verhandlungen der verpflichtende Weg sind, um den Frieden zu erreichen. Die Bereitschaft der Parteien, sich gegenseitig anzunehmen und miteinander zu sprechen, ist eine unerl\u00e4\u00dfliche Voraussetzung, um zu einer gerechten L\u00f6sung verwickelter Probleme zu gelangen, die den Frieden ernsthaft bedrohen k\u00f6nnen. Hingegen kann die Verweigerung des Dialogs der Gewalt T\u00fcr und Tor \u00f6ffnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In manchen Konfliktsituationen ma\u00dfen sich terroristische Gruppen ungeb\u00fchrlicherweise das ausschlie\u00dfliche Recht an, im Namen der Minderheiten zu sprechen, wodurch sie diese der M\u00f6glichkeit berauben, sich frei und offen ihre eigenen Vertreter zu w\u00e4hlen und ohne Einsch\u00fcchterungen nach angemessenen L\u00f6sungen zu suchen. Ferner leiden die Mitglieder dieser Minderheiten selbst nur allzu oft unter den Gewaltakten, die mi\u00dfbr\u00e4uchlicherweise in ihrem Namen ver\u00fcbt werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anh\u00f6ren m\u00f6gen mich diejenigen, die den unmenschlichen Weg des Terrorismus eingeschlagen haben: Blind zuschlagen, Unschuldige t\u00f6ten oder blutige Repressalien durchf\u00fchren beg\u00fcnstigt keineswegs eine gerechte W\u00fcrdigung der von den Minderheiten erhobenen Forderungen, f\u00fcr die jene sich angeblich einsetzen! (vgl. Enzyklika Sollicitudo rei socialis, 24).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">11. Jedes Recht bringt entsprechende Pflichten mit sich. Auch die Mitglieder der Minderheitsgruppen haben Pflichten, die ihnen gegen\u00fcber der Gesellschaft und dem Staat, in dem sie leben, obliegen: an erster Stelle jene, wie alle anderen B\u00fcrger f\u00fcr das Gemeinwohl mitzuwirken. Denn auch die Minderheiten haben zur Schaffung einer friedlichen Welt, die die reiche Vielfalt aller ihrer Bewohner widerspiegelt, ihren spezifischen Beitrag zu leisten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zweitens hat eine Minderheitsgruppe die Pflicht, die Freiheit und die W\u00fcrde eines jeden ihrer Mitglieder zu f\u00f6rdern und die Entscheidungen eines jeden einzelnen von ihnen zu achten, auch wenn einer sich entscheiden sollte, sieht der Kultur der Mehrheit anzuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Situationen wirklichen Unrechts kann den Minderheitsgruppen, die ins Ausland ausgewandert sind, die Aufgabe zufallen, f\u00fcr die Mitglieder ihrer Gruppe, die in der Heimat weiterhin unterdr\u00fcckt werden und ihre Stimme nicht erheben k\u00f6nnen, die Achtung ihrer legitimen Rechte zu fordern. In diesen F\u00e4llen mu\u00df man aber gro\u00dfe Klugheit walten lassen und klar unterscheiden, besonders dann, wenn man nicht in der Lage ist, objektive Informationen \u00fcber die Lebensverh\u00e4ltnisse der betroffenen Bev\u00f6lkerung zu erhalten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Alle Mitglieder von Minderheitsgruppen, wo immer sie sich befinden, m\u00fcssen die Berechtigung ihrer Forderungen im Licht der geschichtlichen Entwicklung und der konkreten Wirklichkeit bewu\u00dft abw\u00e4gen. Dies nicht zu tun, w\u00fcrde das Risiko mit sich bringen, in der Vergangenheit gefangen und ohne Perspektive f\u00fcr die Zukunft zu bleiben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span class=\"sweTitle2\">Um Frieden zu schaffen<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">12. In den vorhergehenden \u00dcberlegungen zeichnen sich die Umrisse einer gerechteren und friedlicheren Gesellschaft ab. Wir alle sind verpflichtet, zu deren Herbeif\u00fchrung mit allen unseren Kr\u00e4ften beizutragen. Ihre Verwirklichung erfordert einen hohen Einsatz, um nicht nur die offenkundige Diskriminierung, sondern auch alle jene Barrieren zu beseitigen, die die Gruppen trennen. Die Vers\u00f6hnung in Gerechtigkeit, die die berechtigten Erwartungen aller Mitglieder der Gemeinschaft achtet, mu\u00df die Regel sein. \u00dcber allem und in allem findet das geduldige Bem\u00fchen, um das Zusammenleben friedlich zu gestalten, Kraft und Vollendung in der Liebe, die alle V\u00f6lker umf\u00e4ngt. Diese Liebe kann sich in unz\u00e4hligen konkreten Formen im Dienst an der reichen Vielfalt des Menschengeschlechtes ausdr\u00fccken, das eines ist durch Herkunft und Bestimmung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das wachsende Bewu\u00dftsein, das man heute auf allen Ebenen f\u00fcr die Lage der Minderheiten wahrnimmt, ist in unserer Zeit ein Zeichen begr\u00fcndeter Hoffnung f\u00fcr die neuen Generationen und f\u00fcr die Erwartungen dieser Minderheitsgruppen. Denn die Achtung ihnen gegen\u00fcber mu\u00df in gewisser Weise als der Pr\u00fcfstein f\u00fcr ein harmonisches gesellschaftliches Zusammenleben und als Beweis f\u00fcr die von einem Land und seinen Einrichtungen erreichte gesellschaftliche Reife angesehen werden. In einer wirklich demokratischen Gesellschaft den Minderheiten die Teilnahme am \u00f6ffentlichen Leben zu gew\u00e4hrleisten, ist ein Zeichen f\u00fcr einen gehobenen gesellschaftlichen Fortschritt. Er gereicht all jenen Nationen zur Ehre, in denen allen B\u00fcrgern in einem Klima wirklicher Freiheit eine solche Teilnahme garantiert ist. 13. Schlie\u00dflich m\u00f6chte ich einen besonderen Aufruf an meine Schwestern und Br\u00fcder in Christus richten. Wir alle wissen im Glauben, welches auch unser ethnischer Ursprung sein mag und wo immer wir leben, da\u00df die einen und die anderen in Christus \u201ein dem einen Geist Zugang zum Vater\u201c haben, weil wir \u201eHausgenossen Gottes\u201c geworden sind (vgl. Eph 2, 18. 19). Als Glieder der einen Familie Gottes k\u00f6nnen wir unter uns keine Spaltungen oder Diskriminierungen dulden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als der Vater seinen Sohn auf die Erde gesandt hat, hat er ihm eine universale Heilssendung aufgetragen. Jesus ist gekommen, damit alle \u201edas Leben haben und es in F\u00fclle haben\u201c (Joh 10, 10). Kein Mensch, keine Gruppe ist von dieser Sendung der einenden Liebe, die nun uns aufgetragen ist, ausgeschlossen. Auch wir m\u00fcssen beten, wie es Jesus am Vorabend vor seinem Tod mit den einfachen und erhabenen Worten getan hat: \u201eWie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein\u201c (Joh 17, 21).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dieses Gebet mu\u00df unser Lebensprogramm und unser Zeugnis darstellen. Denn als Christen erkennen wir einen gemeinsamen Vater an, der unter den Menschen keinen bevorzugt, \u201edie Fremden liebt und ihnen Nahrung und Kleidung gibt\u201c (Dt 10, 18). 14. Wenn die Kirche von Diskriminierung im allgemeinen oder &#8211; wie in dieser Botschaft &#8211; von jener besonderen spricht, welche die Minderheitsgruppen trifft, so wendet sie sich vor allem an die eigenen Mitglieder, wie immer auch ihre Stellung oder Verantwortung innerhalb der Gesellschaft sein m\u00f6gen. Wie es in der Kirche keinen Platz f\u00fcr Diskriminierung geben kann, so kann auch kein Christ bewu\u00dft Strukturen oder Verhaltensweisen ermutigen oder f\u00f6rdern, die Menschen von Menschen, Gruppen von Gruppen trennen. Dasselbe mu\u00df auch denen gesagt werden, die zur Gewalt ihre Zuflucht nehmen und diese unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">15. Abschlie\u00dfend m\u00f6chte ich meine geistige Verbundenheit mit jenen Mitgliedern von Minderheitsgruppen zum Ausdruck bringen, die zu leiden haben. Ich kenne ihre leidvolle Lage und die Gr\u00fcnde f\u00fcr einen berechtigten Stolz. Ich bete daf\u00fcr, da\u00df die Pr\u00fcfungen, die sie erdulden, bald enden und alle sich in Sicherheit ihrer Rechte erfreuen k\u00f6nnen. Meinerseits bitte ich um den Beistand des Gebetes, auf da\u00df der Friede, den wir suchen, immer mehr der wahre Friede sei, der auf den \u201eEckstein\u201c (Eph 2, 20-22) erbaut ist, der Christus selber ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gott segne alle mit dem Geschenk seines Friedens und seiner Liebe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Aus dem Vatikan, am 8 Dezember 1988.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Bild: Pablo Picasso &#8220;Friedenstaube mit Blumen&#8221;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>18.05.2020 feiern wir den 100. Geburtstag von Johannes Paul II. Bei dieser Gelegenheit erinnern wir uns an die Botschaft von Johannes Paul II. Zum XXII. Weltfriedenstag. Einleitung 1. \u201eSeit dem 19. 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