Über Disproportion im Haushalt für den Denkmalschutz haben Ryszard Galla, BErnard Gaida und Zuzanna Donath-Kasiura – Kanidaten des KWW Deutsche Minderheit gesprochen

Über Disproportion im Haushalt für den Denkmalschutz haben Ryszard Galla, BErnard Gaida und Zuzanna Donath-Kasiura – Kanidaten des KWW Deutsche Minderheit gesprochen

  • 30 Sep 0

30-09-2019

Ryszard Galla, Bernard Gaida und Zuzanna Donath-Kasiura – Kandidaten für den Sejm des KWW Deutsche Minderheit sprachen über Missverhältnisse in den Woiwodschaftshaushalten zum Schutz von Denkmälern und über Vorschläge für deren Beseitigung durch die Deutsche Minderheit.

Der Abgeordnete Ryszard Galla betonte das langjährige Engagement für das kulturelle Erbe: „Dies ist ein äußerst wichtiges Thema, da diese Ausgaben unter anderem zum Schutz des kulturellen und historischen Erbes der Woiwodschaft Oppeln dienen sollen. Es geht hier vor allem um Denkmäler. Die Woiwodschaft Oppeln leidet seit Jahren unter dem niedrigen Budget des Woiwode für Kultur und Schutz des nationalen Erbes. In dieser Hinsicht bestehen sehr große Unterschiede zwischen der Woiwodschaft Oppeln und anderen Woiwodschaften. Der größte Unterschied besteht zwischen der Woiwodschaft Oppeln und den Woiwodschaften Karpatenvorland und der Masowien und beträgt 2018 ca. 13 und 28 Mio. PLN. „

 Der Abgeordnete Galla betonte, dass dank seiner Beteiligung das Budget der Woiwode Oppeln für Kultur und Schutz des nationalen Erbes sich sukzessiv vergrößerte von 1 938 000 im Jahr 2010 auf 1 3 Mio. PLN im Jahr 2018. Er bemerkte auch, dass er sich bewusst ist, dass es immer noch ein Tropfen im Ozean der Bedürfnisse ist. Allein in der Woiwodschaft Oppeln gibt es etwa 3.200 registrierte Denkmäler, weshalb es so wichtig ist, die Öffentlichkeit auf diese Unterschiede aufmerksam zu machen.

Trotz Gallas großer Bemühungen ist das Budget der Woiwodschaft Oppeln für Denkmäler immer noch eines der niedrigsten des Landes: „In einer ähnlichen Situation wie in der Woiwodschaft Oppeln befinden sich auch die Woiwodschaften Lebus und Westpommern. Als Vertreter der Deutschen Minderheit im polnischen Parlament frage ich mich seit Jahren, warum das Budget der Woiwodschaften zwischen der Woiwodschaft Oppeln und beispielsweise der Woiwodschaft Karpatenvorland, wo das Budget der Woiwodschaft Karpatenvorland für 2018 mehr als 14 Millionen betrug, sich voneinander so unterscheidet. Ich habe es oft von der Sejm-Plattform gefragt. Leider mangelte es immer noch an Willen, dieses Problem systematisch anzugehen.“

Der Abgeordnete Galla bemühte sich auch, das Budget für den Schutz des kulturellen Erbes in der Woiwodschaft Niederschlesien zu erhöhen, wo es ungefähr 8 400 registrierte Denkmäler gibt, die meisten im ganzen Land. Aufgrund seiner Tätigkeit erhöhte sich das Budget von 6 089 000 PLN im Jahr 2017 auf 8 113 000 PLN.

Bernard Gaida sagte auch: „Es ist inakzeptabel, dass wertvolle Denkmäler der europäischen Kultur, nur deswegen, weil sie die Überreste der deutschen Kultur sind und sich jetzt infolge der Grenzverschiebung in Polen befinden, deutlich schlechter behandelt werden. Der größte Teil der Zerstörung dieser historischen Substanz erfolgte nach 1945. Eines von hunderten Beispielen dürfte die Ruine des Schaffgotsch-Palastes in Kopice sein. Wir werden nicht nur um ein viel höheres Budget  für den Denkmalschutz im Allgemeinen verlangen, die Beseitigung von Missverhältnissen die ungünstig für die Woiwodschaften Schlesien und Pommern sind fordern, sondern auch vor allem rechtliche und steuerliche Änderungen, die den Investoren einen vollständigen Steuerabzug der entstandenen Ausgaben ermöglichen. Solche Systeme werden in vielen Ländern erfolgreich eingesetzt, beispielsweise in Deutschland, wo ein solcher Steuerabzug der zeitlich aufgespannt ist, die Investition der Bürger und Unternehmen zur Rettung von Denkmälern ermöglicht.“

Die Kandidatin für die Abgeordnete des KWW Deutsche Minderheit Zuzanna Donath-Kasiura sagte, dass das Problem des Missverhältnisses im Budget für Schutz und die Pflege von Denkmälern dringende Maßnahmen erfordert und eine der Prioritäten des Parlaments in der neuen Amtszeit sein sollte: „Wir als KWW Deutsche Minderheit-Kandidaten kümmern uns sehr um strukturelle Mechanismen schaffen, die die Mittel für den Schutz des kulturellen Erbes dauerhaft erhöhen – wir können uns absolut nicht mit Ad-hoc-Maßnahmen zufrieden geben, Ausgabenverschiebungen, die nach einem Jahr wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt werden. Schließlich geht es um den Schutz unseres kulturellen Erbes, das ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte Schlesiens ist. Wir müssen systematisch handeln, und ich werde mich als Parlamentarierin darum bemühen. „

Die Pflege um das kulturelle Erbe wird gleichzeitig mit dem Tourismus und der Wirtschaft verbunden, wie Zuzanna Donath-Kasiura betonte: „Gepflegte und restaurierte Schlösser, Paläste und Kirchen ziehen Touristen von außerhalb der Woiwodschaft Oppeln an. Wir können uns damit rühmen, weil in der Woiwodschaft Oppeln man viel sehen kann. Es ist nicht nur das Schloss Moschen, es ist auch der Palast in Dobrau, es ist auch die Holzkirche der Hl. Anna in Rosenberg. Wir haben jedoch noch viele Orte, die renoviert werden müssen. Dank der Renovierung und Öffnung dieser Orte für Besucher können wir Touristen anziehen, die gerne an diese Orte zurückkehren. Und was dahinter folgt – Einnahmen für lokale Unternehmer und kommunale Haushalte.

   

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